< Fusion: Früh Ingenieurbau wird Schleith GmbH Baugesellschaft
Monday, 25.01.2016 11:36

Interview zur Fusion mit der Geschäftsführung


Interview mit Hansjörg Maier (technischer Geschäftsführer Schleith) und Mathias Eck (Betriebsleiter Früh Ingenieurbau) zur Fusion am 1.1.2016:

Redaktion: „Welche Vorteile bringt die Vereinigung der beiden Firmen, besonders auch auf technischer Seite?“
Maier: „Durch die Vereinigung wird sich die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Bereichen nochmals verbessern. Im Besonderen zwischen Ingenieurbau und dem Tief- / Straßenbau. Dadurch werden Synergien geschaffen und schließlich Kosten gespart. Sobald die Mitarbeiter vor Ort und in den Büros auf den gemeinsamen Erfolg hinarbeiten, wird das die Wirtschaftlichkeit eines Projektes verbessern.   In den Jahren vor der Gründung der Früh Ingenieurbau GmbH 2011, haben wir das vor allem im Raum Rheinfelden, Waldshut und den Kraftwerksprojekten bereits sehr erfolgreich praktiziert.“

Redaktion: „Fusionen müssen auch gelingen. Worauf kommt es jetzt entscheidend an?“
Eck: „Es kommt vor allem auf die Akzeptanz bei den Mitarbeitern an. In den vergangenen Jahren ist das Vertrauen der Mitarbeiter beider Firmen sowohl in die Früh Ingenieurbau als auch in die Schleith GmbH Baugesellschaft stetig gewachsen. Mit der Muttergesellschaft im Rücken konnte die Früh Ingenieurbau in den vergangenen vier Jahren stark wachsen und in den Aufbau der Bereiche Instandsetzung und Schlüsselfertigbau investieren. Eine Fusion ist nicht einfach abzuwickeln und erfordert vor allem in der Verwaltung viel Einsatz. Nicht alles kann sofort umgesetzt werden, aber mit entsprechender Geduld kommen wir zum Ziel.“

Redaktion: „Was passiert mit laufenden Baustellen?“
Eck: „Die laufenden Baustellen der Früh Ingenieurbau gehen mit dem Betriebsübergang in die Schleith GmbH Baugesellschaft über und werden ohne weitere Auswirkungen abgewickelt.“

Redaktion: „Gibt es neue Projekte im Jahr 2016 die von einer Zusammenlegung der beiden Firmen besonders profitieren?“
Maier: „Alle neuen Projekte, die bereichsübergreifend bereits jetzt angeboten werden, werden schon in der Kalkulationsphase von der Fusion profitieren.“

Redaktion: „Wird die Fusion ohne einen Personalabbau möglich sein? Oder entstehen sogar neue Stellen?“
Eck: „Aus Sicht der Verwaltung geht es weniger um Personaleinsparung, sondern viel mehr um das Schaffen von Redundanzen, wie z.B. im Personalbüro. Aus technischer Sicht wird die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Geschäftsbereichen vereinfacht werden. Ein Stellenabbau steht hier nicht im Fokus. Im Raum Mannheim zum Beispiel wird weiter investiert und zusätzliche Stellen geschaffen.“

Redaktion: „Gibt es schon erste Rückmeldungen seitens der Kunden, wie sie der Fusion gegenüberstehen?“
Eck: „Der Name Früh ist unbestritten für viele Bauherren ein Begriff für Zuverlässigkeit und Qualität. Die vergangenen vier Jahre haben jedoch gezeigt, dass die Verbindung zwischen Früh und Schleith bei den Kunden sehr gut angekommen ist. Heute hat vor allem auch die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens für Bauherren einen sehr hohen Stellenwert. Noch viel mehr bei unseren Partnern und Lieferanten, ohne deren Vertrauen wir die anspruchsvollen Projekte nicht abwickeln könnten.“

Vielen Dank für das Gespräch!